Das Ambu® aScope 3 ermöglicht ein individuelles Management des Atemwegs

Universitätsklinikum Köln, Deutschland

 





Das Universitätsklinikum Köln zählt zu den größten medizinischen Einrichtungen Deutschlands. Es bietet seinen Patienten eine Maximalversorgung und wendet bei der Handhabung des (schwierigen) Atemwegs optimale Verfahrensweisen an, die auf internen Standard Operating Procedures (SOPs) basieren. In der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Köln führen 140 Ärzte pro Jahr circa 30.000 Narkosen durch. Unter anderem ist die Klinik auf die Ausführung komplexer OPs zur Ösophagusresektion spezialisiert, bei denen zeitweilig nur eine Lungenseite mit einem Doppellumentubus beatmet wird. Neben diesen geplanten Eingriffen müssen die Ärzte und Pflegekräfte in den OP-Bereichen und Intensivstationen aber auch jederzeit auf Patienten mit einem unerwarteten schwierigen Atemweg vorbereitet sein. Dabei stellt das Klinikum eindrucksvoll unter Beweis, dass sich SOPs für den schwierigen Atemweg und eine individuelle Patientenbetreuung keineswegs ausschließen müssen.
Dazu stellt Dr. Hinkelbein fest: „Zur Durchführung von Narkosen beim erwarteten wie auch beim unerwarteten schwierigen Atemweg wenden wir SOPs und zusätzliche Algorithmen an, die das Vorgehen im Falle eines Falles genau festlegen. Deshalb halten wir in den neun OP-Bereichen und drei Intensivstationen unserer Klinik einheitliche Notfallwagen vor, die sämtliches Material beinhalten, das zur Handhabung des schwierigen Atemwegs erforderlich ist. Alle unsere Ärzte und Pflegekräfte kennen den Inhalt dieser Wagen und wissen, wie sie ihn anwenden müssen. Das Ambu® aScope 3 in seinen beiden verschiedenen Größen ist eine unentbehrliche Ergänzung dieser Notfallwagen und wird bei zahlreichen Eingriffen verwendet.”
Um seine internen SOPs für die Handhabung des schwierigen Atemwegs (Dificult Airway Management – DAM) einzuhalten, stellt das Krankenhaus zusätzlich sicher, dass alle Ärzte in ihrer klinischen Routine regelmäßig mit einer großen Bandbreite an Patienten mit (erwarteten und unerwarteten) schwierigem Atemweg in Berührung kommen. „Die richtige Bewältigung des schwierigen Atemwegs erfordert viel Training und Erfahrung. Deshalb rotieren alle Assistenzärzte und Fachärzte, aber auch Oberärzte durch die verschiedenen Bereiche unserer Klinik, wo sie regelmäßig alle erdenklichen Varianten des erwarteten und unerwarteten schwierigen Atemwegs handhaben müssen.“

 

    „Das flexible Ambu® aScope 3 steht 
    herkömmlichen Fiberoptiksystemen in nichts
    nach. Es ist in unseren OP-Bereichen und auf
    unseren Intensivstationen immer sofort
    einsatzbereit und eliminiert das Infektions-
    risiko für unsere Patienten.“

 

 



    Priv.-Doz. Dr. med. Jochen Hinkelbein,
    Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für 
    Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

 

 

 

 

 

 

 

Stets verfügbar und sofort einsatzbereit

Zum Intubieren, Bronchoskopieren und Überprüfen der Lage von Doppellumentuben verwendet das Krankenhaus sowohl herkömmliche fiberoptische Systeme als auch Einweg-Endoskope. Bei Notfällen oder wenn gleichzeitig mehrere Patienten versorgt werden müssen, brauchen die Ärzte und Pflegekräfte absolute Gewissheit, dass sie dabei stets auf ein steriles und funktionstüchtiges flexibles Intubationsendoskop zurückgreifen können. Da immer gleich mehrere Ambu® aScope 3 Einweg-Endoskope verfügbar sind, kann jeder Patient unverzüglich behandelt werden. „Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade bei einem Patienten eine herkömmliche Fiberoptik verwendet und haben dann – unerwartet – noch einen weiteren Patienten, für den Sie ebenfalls ein flexibles Intubationsendoskop benötigen – alle anderen herkömmlichen Fiberoptiksysteme werden aber gerade gereinigt. Bei der Verwendung von Einmal-Intubationsendoskopen existiert dieses Problem nicht, denn diese sind jederzeit verfügbar, um ein oder zwei weitere Patienten innerhalb kürzester Zeit nacheinander oder sogar parallel zu behandeln.“
 

Einfache Anwendung und Entsorgung ohne Kreuzkontaminationsrisiko

Die sofortige Verfügbarkeit und das Einwegprinzip des flexiblen Ambu® aScope 3 Intubationsendoskops erweisen sich auch in anderen Klinikbereichen als vorteilhaft, betont Dr. Hinkelbein: „Auf der Intensivstation bietet die Verwendung eines Einmal-Intubationsendoskops beispielsweise große Vorteile bei der Durchführung der perkutanen Dilatationstracheotomie. Wenn die Trachea punktiert wird, kann die Spitze eines herkömmlichen Fiberoptiksystems so stark beschädigt werden, dass es unbrauchbar wird und nachfolgend kostenintensiv repariert werden muss. Obwohl der gleiche Schaden prinzipiell auch bei einem Einweg-Intubationsendoskop auftreten kann, ist dessen Austausch durch ein neues Einweg-Endoskop am Ende immer noch wesentlich preisgünstiger als die Reparatur oder der Ersatz eines herkömmlichen Fiberoptiksystems. Allein eine entsprechende Reparatur kostet im Schnitt acht- bis zehntausend Euro, und oft müssen wir sechs bis zehn Wochen warten, bis das betreffende System wieder aus der Reparatur zurück ist.“

„Proteinauflagerungen bei konventionellen Fiberoptiken trotz sachgemäßer Reinigung wurden bereits mehrfach publiziert. Bei der Verwendung von Einweg-Intubationsendoskopen existiert dieses Problem definitionsgemäß nicht, denn hier hat man immer ein neues und steriles Gerät, das man nach dem Gebrauch einfach entsorgen kann.“
Priv.-Doz. Dr. med. Jochen Hinkelbein


Außerdem ist der Einsatz von Einweg-Intubationsendoskopen für Dr. Hinkelbein mit einem weiteren wichtigen Vorteil verbunden, der gar nicht genug hervorgehoben werden kann – einer höheren Patientensicherheit: „Proteinauflagerungen bei konventionellen Fiberoptiken trotz sachgemäßer Reinigung wurden bereits mehrfach publiziert. Bei der Verwendung von Einweg-Intubationsendoskopen existiert dieses Problem definitionsgemäß nicht, denn hier hat man immer ein neues und steriles Gerät, das man nach dem Gebrauch einfach entsorgen kann. Außerdem geben uns Einweg-Endoskope bei der Untersuchung von Sekreten, die wir beispielsweise bei einer bronchoalveolären Lavage sicherstellen, die Gewissheit, dass diese absolut kontaminationsfrei sind, da das Endoskop noch nie zuvor benutzt wurde. Dadurch können wir verfälschte Laborergebnisse von vornherein ausschließen.“


Stets verfügbar und sofort einsatzbereit

Um die interdisziplinäre Weiterbildung aller beteiligten Fachkräfte beim Management des schwierigen Atemwegs sicherzustellen, bietet das Krankenhaus regelmäßig praktische Simulatortrainings an. Hier können die Pflegekräfte zusammen mit den ärztlichen Mitarbeitern die Handhabung sämtlicher Varianten des schwierigen Atemwegs und anderer anästhesierelevanter Situationen trainieren.
„Auch für Schulungen und die Ausbildung von jungen Kollegen erweisen sich Einweg- Intubationsendoskope als äußerst vorteilhaft – speziell für unsere jüngeren Kollegen, die auf dem Touchscreen-Monitor optimal nachvollziehen können, wie die jeweilige Maßnahme durchgeführt wird. Der supervidierende Facharzt oder Oberarzt sieht ebenfalls genau, wie der junge Kollege die Maßnahmen durchführt und kann ihm dabei in Echtzeit hilfreiche Tipps und Verbesserungshinweise geben.“


Ein bewährtes und unentbehrliches DAM-Instrument

Die Ärzte und Pflegekräfte der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Köln schätzen das Ambu® aScope 3 und den Ambu® aView Touchscreenmonitor als ein essenzielles Hilfsmittel, das sie keinesfalls missen möchten.
„Das Ambu® aScope 3 steht konventionellen Fiberoptiken in nichts nach“, sagt Dr. Hinkelbein. „Durch den integrierten Absaugkanal und die verschiedenen Größen kann es bei den verschiedenartigsten Fällen angewendet werden. Da es sich um ein Einwegprodukt handelt, besteht für unsere Patienten keinerlei Infektionsrisiko, und es ist in unseren OP-Bereichen und auf unseren Intensivstationen immer sofort einsatzbereit. In Verbindung mit dem wiederverwendbaren Ambu® aView Monitor gewährleistet es sowohl in unserer täglichen Praxis als auch bei Schulungen eine hervorragende Sichtbarkeit aller vorgenommenen Eingriffe.”


Das Universitätsklinikum Köln

 

    Mit 10.200 Mitarbeitern, 1.400 Betten sowie 58.800  
    stationären und 236.800 ambulanten Patienten pro
    Jahr gehört das Universitätsklinikum Köln zu den
    führenden Universitätskliniken Deutschlands und ist
    neben vielen anderen medizinischen Bereichen auf 
    die Krebstherapie und -forschung spezialisiert.
    Heute umfasst das im Jahr 1908 gegründete
    Klinikum 59 medizinische Fachkliniken und
    Institute,
    66 Stationen sowie 40 OPs. Außerdem absolvieren
    hier über 3.200 Nachwuchsfachkräfte aus aller Welt
    den praktischen Teil ihres Medizinstudiums. Im
    Geschäftsjahr 2013 erzielte der
    Krankenhauskonzern einen Umsatz von 952 Mio.
    Euro.