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Die Zukunft der Endoskopie
beginnt jetzt

Sterile Einweg-Endoskopie

Unser Ziel - die Endoskopie vereinfachen

Die heute wichtigste Frage im Gesundheitswesen ist, wie man mit den verfügbaren Ressourcen die Patientenversorgung verbessern kann. Der Druck auf die Budgetverantwortlichen der Krankenhäuser steigt stetig, zudem gewinnt die Effizienz von Arbeitsabläufen und schlussendlich die Patientensicherheit immer mehr an Bedeutung.


Flexible Endoskope sind hierbei eine besondere Herausforderung, da sie teurer in Anschaffung, Aufbereitung und Reparatur sind. Zudem sind sie nicht immer verfügbar wenn benötigt und bergen ein Infektionsrisiko für den Patienten.


Wir sind der Meinung, dass die Herausforderungen der flexiblen Endoskopie mit Einweg Endoskopen begegnet werden sollte, einer Technologie die wir seit über einem Jahrzehnt erfolgreich zur Anwendung bringen.

 

Einweg Endoskope sind die Zukunft

  • check Keine Aufbereitung

  • check Keine Kreuzkontamination

  • check Bei Bedarf immer verfügbar

  • check Kosteneffizient

Vermehrtes Auftreten von Krankheiten schürt die Angst vor Kreuzkontaminationen

Wachsender Änderungsbedarf in der Endoskopie

Oktober 2012

KRINKO RICHTLINIE ZUR AUFBEREITUNG

Die KRINKO beim RKI und des BfArM veröffentlicht Richtlinie zur Aufbereitung von Medizinprodukten

März 2015

FDA RICHTLINIE ZUR AUFBEREITUNG

FDA veröffentlicht Richtlinie zur Aufbereitung von Medizinprodukten

 

August 2015

FDA WARNING LETTER

FDA Warning Letter an Olympus, Pentax und Fujifilm, die es versäumt haben Vorkommnisse bzgl. kontaminierter Mehrweg-Endoskopen an die FDA zu melden.

November 2015

AUSBREITUNG VON KRANKHEITEN

Die Infektion durch kontaminierte Endoskope wird auf der ECRI Liste auf Platz 1 der Top 10 "Health Technology Hazards” geführt

 

November 2015

WELTWEITE INFEKTIONEN

Eine vom US Senat beauftragte Studie hat gezeigt, dass durch kontaminierte Duodenoskope von 2012-2015 weltweit mindestens 250 Patienten infiziert wurden

 

März 2018

FDA WARNING LETTER

FDA ermahnt Olympus, Pentax und Fujifilm erneut, Infektionen die mit kontaminierten Duodenoskopen assoziiert werden, zu untersuchen und zu verhindern

Mehrweg Endoskopie

Ein aufwendiges und teueres Verfahren mit Risiken

Einweg Endoskopie

Ein einfaches und kostengünstiges Verfahren ohne Kontaminationsrisiko

Risiko einer Kreuzkontamination

Trotz verschärfter Aufbereitungsrichtlinien, besteht die Gefahr einer Kreuzkontamination.

Kein Risiko einer Kreuzkontamination

Steriles Einweg-Endoskop - ohne die Gefahr einer Kreuzkontamination.

Umfangreiche Aufbereitung

Einhaltung aufwendiger Schritte zur Aufbereitung, inklusive Überwachung und Dokumentation.

Keine Aufbereitung

Die Endoskope werden nach der Anwendung, entsprechend der Vorgaben, entsorgt.

Probleme bei der Verfügbarkeit

Verspätete Untersuchungen oder sogar Absage von Eingriffen, aufgrund nicht verfügbarer Endoskope.

Stets verfügbar

Bei Bedarf ist stets ein neues, funktionsfähiges Endoskop für den geplanten Einsatz, vorhanden.

Hohe Betriebskosten

Hohe Anschaffungskosten und zusätzliche Aufbereitungs- und Reparaturkosten.

Niedrige Betriebskosten

Niedrige Investitonskosten und keine Kosten für Aufbereitung und Reparatur.

Komplexe Verträge

Komplexe und undurchsichtige Verträge über Geräte und Reparaturen etc., die das Krankenhaus binden.

Transparente Verträge

Erhöhte Flexibilität und Einfachheit für das Krankenhaus.

Im Jahr 2009 brachte Ambu das weltweit erste flexible Einweg-Endoskop auf den Markt

Weltweiter Einsatz

Ambu’s Einweg-Visualisierungsprodukte werden weltweit in mehr als 3.000 Krankenhäusern eingesetzt.
 

Der Trend geht Richtung Einweg

Mehr als ⅓ unserer aScope Kunden, nutzen häufiger das aScope als ein Mehrweg-Endoskop.

Vollständiger Einwegartikel

Mehrere große Einrichtungen haben für ausgewählte Eingriffe bereits vollständig auf Einweg umgestellt.

Bis 2020 wird Ambu Einweg-Lösungen für alle Bereiche der flexiblen Endoskopie bereitstellen

Einschließlich steriler Einweg-HD-Duodenoskope, -Koloskope und -Gastroskope.

 

Ambu® aScope™ 4 Broncho

Hier erhalten Sie Informationen zu unseren hochwertigen Einweg-Bronchoskopen. Die Ambu® aScope ™ 4 Broncho sind in drei Größen erhältlich und unser aktuellster Beweis dafür, dass Ambu “Ideas that work for life” entwickelt.

Zu den Produkten

 

 

Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade bei einem Patienten eine herkömmliche Fiberoptik verwendet und haben dann - unerwartet - noch einen weiteren Patienten, für den Sie ebenfalls ein flexibles Intubationsendoskop benötigen, alle anderen herkömmlichen Fiberoptiksysteme werden aber gerade gereinigt.

Bei der Verwendung von Einmal-Intubationsendoskopen existiert dieses Problem nicht, denn diese sind jederzeit verfügbar, um ein oder zwei weitere Patienten innerhalb kürzester Zeit nacheinander oder sogar parallel zu behandeln.

Zudem wurden Fälle von Proteinauflagerungen bei konventionellen Fiberoptiken, trotz sachgemäßer Reinigung bereits mehrfach publiziert. Bei der Verwendung von Einweg-Endoskopen existiert dieses Problem definitionsgemäß nicht, denn man hat ein neues und steriles Gerät, das man nach dem Gebrauch einfach entsorgen kann.

Prof. Dr. med. Jochen Hinkelbein

Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative
Intensivmedizin und Bereichsleiter der Notfallmedizin am Universitätsklinikum Köln

 

Einsparpotential durch die Nutzung von
Einweg-Bronchoskopen

209 €

Durchschnittliche Kosten eines Mehrweg-Bronchoskops pro Anwendung.

*Die Kosten ergeben sich aus den Mittelwerten dreier Kostenevaluationen deutscher Krankenhäuser (2016), Archivdaten 1,2,3

Aufbereitung in Anlehnung an die KRINKO Empfehlung

1

Vorreinigung am Einsatzort

2

Transport

3

Dichtigkeitstest

4

Reinigung

5

Desinfektion

6

Trocknung

7

Dokumentation

8

Transport

9

Lagerung

10

Anwendung

11

Zurück zu Schritt 1

Die umfassende Aufbereitung ist komplex, zeitintensiv und teuer. 4,5,6,7,8,9,10

Obwohl nicht jeder Schritt nachvollziehbar erfolgreich ist, belaufen
sich die Aufbereitungskosten auf 96–230 € pro Endoskop.11

 

Endoskopie der Zukunft – während in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte in der endoskopischen Bildgebung (z.B. CCD-Chip-Technologie, virtuelle Chromoendoskopie, Lasermikroskopie) erreicht wurden, so hat sich doch an der Basis-Technologie eines flexiblen Endoskops seit über 50 Jahren nichts verändert. Es besteht weiterhin nur aus einem abwinkelbaren Distal-Ende, einem Arbeitskanal, Bowden-Zügen zur Manövrierung der Spitze und den Rädern am Handgriff zur Bedienung. Die hygienische Aufbereitung war nur passager im Fokus des Interesse. Gerade in den letzten Jahren hat sich gezeigt, das im Rahmen der Multiresistenz-Keimentwicklung hier ein enormes Gefahrenpotential droht. Insbesondere Endoskope mit kleinem Arbeitskanal weisen hier Probleme auf. Aus diesem Grunde ist die Entwicklung von single-use Produkten, wie beispielsweise auch beim Zubehör wie Schlingen und Nadeln, heute stringent zu fordern und umzusetzen. Zum Wohle und zur Sicherheit unserer Patienten.

Privatdozent Dr. med. Axel Eickhoff
Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Endoskopie, Diabetologie und Infektiologie im Klinikum Hanau

 

Ich glaube, dass Einweg-Endoskope eine wichtige Rolle in der Gastroenterologie spielen werden. Die Patienten sind aufgrund aktueller Berichte zurecht in Sorge über die mögliche Übertragung von Krankheitserregern. Wir müssen die Möglichkeit in Betracht ziehen, Einweg-Endoskope in der gastrointestinalen Endoskopie zu verwenden.


Klaus Mergener, MD, MBA, FASGE,FACG, AGAF, FACP, FACPE
Außerordentlicher Professor für Medizin, Universität von Washington, Seattle, WA

 

 

Ein kosteneffizientes, steriles Einweg-Endoskop-Portfolio würde das gesamte Verfahren in der gastrointestinalen Endoskopie sofort verändern. Alle Bedenken bezüglich Aufbereitung und Kreuzkontamination wären eliminiert. Sobald mit der Verwendung begonnen wird, werden Einweg-Endoskope ein klassisches Beispiel für eine “disruptive Technologie” darstellen – wie einst die Endoskopie selbst.

Bergein (Gene) F Overholt, MD,
Ehemaliger Präsident ASGE, Mitbegründer der Gastrointestinal Associates, Knoxville, US

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Referenzen

  1. Terjesen CL et al. (2017) Early Assessment of the Likely Cost Effectiveness of Single-Use Flexible Video Bronchoscopes. PharmacoEconomics Open, online 30.01.2017

  2. Kranabetter R, Leier M (2006) Hygiene bei beatmungsassoziierten nosokomialen Pneumonien (VAP). Management-Krankenhaus.de, online 01.05.2006

  3. Fleischner W (2012) OP-Organisation: Erste Hilfe für das Herzstück. Dtsch Arztebl 2012; 109(50): A-2555 / B-2095 / C-2047 5. Martin J et al. (2008) Kosten der intensivmedizinischen Versorgung in einem deutschen Krankenhaus. Anaesthesist 57:505-512

  4. J. Kovaleva et al. 2013; Review “Transmission of Infection by Flexible Gastrointestinal endoscopy and Bronchoscopy” Clinical Microbiology Revives April 2013 vol. 26 no. 2 231-254

  5. ECRI institute https://www.ecri.org

  6. CDC Guideline 2008.Disinfection and Sterilization in Healthcare Facilities

  7. FDA Reprocessing of Reusable Medical Devices: Information for Manufacturers https://www.fda.gov/MedicalDevices/DeviceRegulationandGuidance/ReprocessingofReusableMedicalDevices/

  8. AAMI Releases ‘Must-Have’ Guide for Endoscope Reprocessing http://www.aami.org/newsviews/newsdetail.aspx?ItemNumber=2468

  9. CDC safety alert September 11, 2015 “Immediate Need for Healthcare Facilities to Review Procedures for Cleaning, Disinfecting, and Sterilizing Reusable Medical Devices” https://emergency.cdc.gov/han/han00382.asp

  10. CDC release from the Healthcare Infection Control Practices Advisory Committee (HICPAC) January 25, 2017. “Essential Elements of a Reprocessing Program for Flexible Endoscopes – Recommendations of the HICPAC” https://www.cdc.gov/hicpac/recommendations/flexible-endoscope-reprocessing.html

  11. Cori L. Ofstead et al 2017. “A GLIMPSE AT THE TRUE COST OF REPROCESSING
    ENDOSCOPES: RESULTS OF A PILOT PROJECT” In International Journal of Healthcare Central Service Material Management (www.iahcsmm.org)

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