EINWEG-PRODUKTE UND DIE UMWELT

Kreislaufwirtschaft und die Auswirkungen von Einweg-Endoskopen

Der kontinuierlichen Zusammenarbeit von Ambu mit Kunden, Partnern und Lieferanten liegt ein Kreislaufansatz zugrunde. Auf diese Weise wollen wir die Auswirkungen unserer Einweg-Endoskope während ihres gesamten Produktlebenszyklus minimieren und unseren Kunden dabei helfen, ihren CO₂-Fußabdruck zu senken.

Nachfolgend finden Sie einige häufig gestellte Fragen zu Einweg-Endoskopen und der Umwelt.

2. Wird derzeit Plastik auf nicht-fossiler Basis in Einweg-Endoskopen verwendet?

Ja. Ambu ist tatsächlich das erste Unternehmen, das Bioplastik in den Griffen unserer Einweg‑Endoskope einsetzt.  

Das ABS-Bioplastik in allen Griffen von Ambu Einweg-Endoskopen besteht zu 50 % aus biobasierten Rohstoffen der zweiten Generation, die zu 50 % mit Rohstoffen auf fossiler Basis gemischt werden.

3. Hat das Bioplastik von Ambu Auswirkungen auf nachwachsende Rohstoffe, die für Lebensmittel verwendet werden?

Nein. Das in den Griffen unserer Ambu‑Einwegendoskope eingesetzte Bioplastik besteht aus biobasierten Rohstoffen der zweiten Generation und steht nicht in Konkurrenz zu anderen nachwachsenden Ressourcen. 

Das ist darauf zurückzuführen, dass Rohstoffe der zweiten Generation aus Nebenprodukten und Abfällen wie gebrauchtem Speiseöl gewonnen werden, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittel- und Agrarproduktion stehen. 

4. Wie stark reduziert das ABS‑Bioplastik in den Ambu‑Endoskopgriffen deren CO₂‑Fußabdruck?

Das bei der Herstellung der Griffe verwendete ABS-Bioplastik emittiert 70 % weniger CO₂ als rein fossiles ABS-Plastik, ohne die Leistung der Endoskope zu beeinträchtigen.* Insgesamt wird der Produkt-CO₂-Fußabdruck in unserem ganzen Sortiment um 6 bis 13 % reduziert (siehe Grafik unten).**

*Basierend auf Cradle-to-Gate-Lebenszyklusanalysen des Rohstoffs vom Lieferanten. In den LCAs wurde ABS-Kunststoff, der zu 100 % aus fossilen Rohstoffen hergestellt wurde, mit unserem neuen ABS-Bioplastik verglichen (der zu 50 % aus biobasierten Rohstoffen der zweiten Generation und zu 50 % aus fossilen Rohstoffen besteht).(Diese Reduktion bezieht sich nur auf den CO₂-Fußabdruck des ABS-Plastiks im Griff, nicht auf den gesamten Lebenszyklus des Endprodukts.) 

**Die Reduzierung variiert je nachdem, wie der Abfall im jeweiligen Land verbrannt und bei der Verbrennung verwertet wird. Der Unterschied zwischen den CO₂-Einsparungen im Vereinigten Königreich und in den USA ist auf den effizienteren Verbrennungsprozess in den USA nach der Nutzung zurückzuführen. 

Quelle: Von Ambu in Auftrag gegebene ISO 14040/44-konforme LCA; FORCE Technology (2025), Life Cycle Assessment of single-use endoscopes (Lebenszyklusbewertung von Einweg-Endoskopen) 

In Zukunft werden wir diese Initiative weiter ausbauen, indem wir die Verwendung von Bioplastik auf andere Teile unserer Endoskope ausweiten. Zudem werden wir daran arbeiten, Bioplastik mit einem noch geringeren CO₂-Fußabdruck einzuführen.

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4. Wie stark reduziert das ABS‑Bioplastik in den Ambu‑Endoskopgriffen deren CO₂‑Fußabdruck?

Das bei der Herstellung der Griffe verwendete ABS-Bioplastik emittiert 70 % weniger CO₂ als rein fossiles ABS-Plastik, ohne die Leistung der Endoskope zu beeinträchtigen.* Insgesamt wird der Produkt-CO₂-Fußabdruck in unserem ganzen Sortiment um 6 bis 13 % reduziert (siehe Grafik unten).**

*Basierend auf Cradle-to-Gate-Lebenszyklusanalysen des Rohstoffs vom Lieferanten. In den LCAs wurde ABS-Kunststoff, der zu 100 % aus fossilen Rohstoffen hergestellt wurde, mit unserem neuen ABS-Bioplastik verglichen (der zu 50 % aus biobasierten Rohstoffen der zweiten Generation und zu 50 % aus fossilen Rohstoffen besteht).(Diese Reduktion bezieht sich nur auf den CO₂-Fußabdruck des ABS-Plastiks im Griff, nicht auf den gesamten Lebenszyklus des Endprodukts.) 

**Die Reduzierung variiert je nachdem, wie der Abfall im jeweiligen Land verbrannt und bei der Verbrennung verwertet wird. Der Unterschied zwischen den CO₂-Einsparungen im Vereinigten Königreich und in den USA ist auf den effizienteren Verbrennungsprozess in den USA nach der Nutzung zurückzuführen. 

Quelle: Von Ambu in Auftrag gegebene ISO 14040/44-konforme LCA; FORCE Technology (2025), Life Cycle Assessment of single-use endoscopes (Lebenszyklusbewertung von Einweg-Endoskopen) 

In Zukunft werden wir diese Initiative weiter ausbauen, indem wir die Verwendung von Bioplastik auf andere Teile unserer Endoskope ausweiten. Zudem werden wir daran arbeiten, Bioplastik mit einem noch geringeren CO₂-Fußabdruck einzuführen.

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5. Wie wird der prozentuale Anteil an Bioplastik, der in den Griffen von Ambu verwendet wird, nachverfolgt?

Das in den Griffen von Ambu Einweg-Endoskopen verwendete Bioplastik wird im Rahmen eines Massenbilanzansatzes zertifiziert. Dieser Ansatz bedeutet, dass erneuerbare Rohstoffe in den Kunststoffproduktionsprozess eingespeist und über die gesamte Wertschöpfungskette nachverfolgt werden, sodass sichergestellt ist, dass Input und Output ausgewogen sind.  

Mit diesem Ansatz kann nachgewiesen werden, dass der Rohstoff der zweiten Generation zu Beginn der Lieferkette eine entsprechende Menge fossiler Rohstoffe ersetzt hat. Wenn wir das Plastik erhalten, verfolgen wir den Weg, den das Plastik bei der Verwendung in unseren Einweg-Endoskopen durchläuft.

6. Wie kann der CO₂-Fußabdruck von Ambu Einweg-Endoskopen weiter reduziert werden?

Ambu wird eine Reihe von Initiativen einführen, die darauf abzielen, den CO₂-Fußabdruck unserer Einweg-Endoskope weiter zu reduzieren, darunter:

  • Bioplastik, zusätzlich zu den Griffen, auch in anderen Teilen unserer Einweg-Endoskope einzusetzen, um den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte weiter zu reduzieren
  • Eine neue Art von Bioplastik, das nicht mit Rohstoffen auf fossiler Basis gemischt ist, sondern zu 100 % aus biobasierten Rohstoffen besteht
  • Erweiterung des Ambu Recircle Program, um mehr Krankenhäuser in mehr Märkten sowie zusätzliche Ambu-Produkte in unser Recycling-System aufzunehmen

7. Können Ambu Einweg-Endoskope recycelt werden?

Ja, das Ambu Recircle Program bietet Krankenhäusern Zugang zu einem Recyclingprogramm, das auf einfache Umsetzung, Compliance und Wirkung in der Praxis ausgelegt ist.

5. Was passiert mit dem recycelten Material aus Ambu Einweg-Endoskopen?

Die Geräte werden aufbereitet, um Plastik und Metalle in optimaler Qualität zurückzugewinnen. Ambu verwendet einen Teil des zurückgewonnenen Materials in den eigenen Betrieben wieder – zum Beispiel für Büroausstattung und Möbel.  Der Rest wird in etablierte, hochwertige Recyclingströme für industrielle Zwecke geleitet.

9. Wie wirkt sich die Handhabung nach dem Eingriff auf den CO₂-Fußabdruck von Einweg-Endoskopen im Vergleich zu Mehrweg-Endoskopen aus?

Es ist richtig, dass Sie bei Einweg-Endoskopen das Endoskop selbst nach jedem Gebrauch entsorgen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Einweg‑Endoskope – anders als Mehrweg-Endoskope – nach jeder Anwendung nicht aufbereitet werden müssen. Dieser Prozess verbraucht eine Vielzahl an Ressourcen, darunter:

  • Chemikalien und Wasser, die für Personal und Umwelt schädlich sein können
  • Bürsten, Schwämme, Tücher
  • PersönlicheSchutzausrüstung

Bei Ambu arbeiten wir eng mit Fachleuten zusammen, um Lebenszyklusanalysen zu erstellen und so die Transparenz und das Verständnis für die Umweltverträglichkeit unserer Produkte zu verbessern. (Ergebnisse von Vergleichsstudien siehe Frage 10.)

10. Was sagen Vergleichsstudien jeweils über die Auswirkungen von Einweg- und Mehrweg-Endoskopen aus?

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass die Umweltbelastung durch Einweg-Ureteroskope, -Bronchoskope und -Zystoskope unter Berücksichtigung aller Faktoren gleich oder geringer ist als die der entsprechenden Mehrweg-Produkte. Weitere Untersuchungen sind jedoch erforderlich, um die Auswirkungen auf den gesamten Lebenszyklus zu ermitteln.

Studie zu Ureteroskopen
Studie zu Bronchoskopen
Studie zu Zystoskopen

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