Ambu News

23

Nov. 2020

Ambu produziert ab jetzt ohne Phthalate

Kürzlich erreichte Ambu sein Ziel, schädliche Phthalate aus allen Produkten zu eliminieren. Phthalate werden häufig als sogenannte Weichmacher eingesetzt. Kunststoffen zugesetzt, dienen sie dazu, die Flexibilität, Transparenz und Haltbarkeit des Materials zu steigern. Auf Grund ihrer chemischen Bestandteile, können einige Phthalate schädlich sein. Seit dem 30. September 2020 stellt Ambu nur noch phthalatfreie Produkte her.

"Dieses Ziel verfolgen wir seit nunmehr fast 10 Jahren. Das Erreichen dieses Ziels ist ein großer Meilenstein für uns", sagt Annette Bitz, Leiterin der Abteilung für Biosicherheit bei Ambu.

Ein komplexer Prozess

Die Umstellung auf phtalatfreie Produkte wurde durch den Wunsch unserer Kunden initiiert. Um diese Anforderung umzusetzen, musste das Unternehmen zunächst untersuchen, welcher Weichmacher als geeignete Alternative verwendet werden konnte. Erst dann folgte der Startschuss für das Projekt für 100 % phthalatfreie Produkte.

"Von Anfang an signalisierten wir unseren Kunden, dass wir bereit waren, auf ihren Bedarf an phthalatfreien Produkten einzugehen, stellten aber auch klar, dass dies kein leichtes Unterfangen sein würde. Es reichte uns nämlich nicht aus, die Phthalate einfach zu ersetzen. Entscheidend war, die genau richtige Alternative zu finden. Wir waren nicht bereit, bei der Funktionalität, Haltbarkeit oder Langlebigkeit des Endprodukts Kompromisse einzugehen. Hinzu kam der Aspekt der Kostenbelastung, denn die Ersatzstoffe sollten nicht zur finanziellen Belastung unserer Kunden führen", sagt Annette Bitz.

Das Projekt begann mit dem Ersetzen von Phthalaten in den Ambu-Gesichts- und Larynxmasken, da diese Produkte direkten Körperkontakt mit dem Patienten haben. Danach wurden die Produkte mit indirektem Kontakt überarbeitet und zu guter Letzt die Produkte, die keinen direkten Kontakt mit Patienten hatten. Ursprünglich war das Projekt nur für medizinische Produkte festgelegt worden, doch wurde dies kurz darauf auf das gesamte Produktportfolio ausgedehnt, einschließlich auf die Trainingsgeräte, wie dem AmbuMan.

 Eine gemeinschaftliche Anstrengung

"Wir mussten unsere Lieferanten bitten, Phthalate aus ihren Produkten zu entfernen, um dann diese Produkte testen zu können. Es war eine immense Anstrengung aller Beteiligten Parteien, umso schöner ist es nun zu sehen, dass sich der Aufwand gelohnt hat", sagt Annette Bitz.

Im vergangenen Geschäftsjahr arbeitete Ambu mit Hochdruck daran, Phthalate auch in Beatmungsschläuchen und VivaSight-Produkten zu ersetzen. Dies hatte nun den gewünschten Erfolg. Ambu hat damit das Ziel das gesamte Produktportfolio ohne Phthalate herzustellen erfolgreich umgesetzt.

12

Nov. 2020

Ambu® erhält CE-Kennzeichnung für Einweg-Zystoskop

Ambu A/S gibt bekannt, dass das Einweg-Zystoskop des Unternehmens - Ambu® aScope™ 4 Cysto - die CE-Kennzeichnung erhalten hat. Das erlaubt es unserem Unternehmen, das Produkt in europäischen Ländern zu vermarkten.

„Nach der Marktzulassung in den USA und Japan Anfang dieses Jahres, freuen wir uns, auf dem europäischen Markt nun ein Einweg-Zystoskop anbieten können, das auf der fortschrittlichsten Technologie der Bildauflösung basiert", sagt Juan Jose Gonzalez CEO von Ambu. "Wir wissen, dass es aufgrund von COVID-19 einen Nachholbedarf bei urologischen Verfahren gibt. Dies ist eine willkommene Gelegenheit, die Arbeitsabläufe in den Kliniken und urologischen Abteilungen zu verbessern. Wir ermöglichen es unseren Kunden, ihre Effektivität durch unser Produkt zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis zu steigern.“

Ein Einweg-Zystoskop ist immer verfügbar und direkt steril aus der Verpackung entnehmbar – die aufwendige Wiederaufbereitung entfällt. Das Risiko einer gerätebedingten Infektion der Patienten ist minimiert und das Personal während der Aufbereitung keinen Chemikalien ausgesetzt.

Das Einweg-Zystoskop von Ambu erhielt die Marktzulassung in den USA im April 2020 und in Japan im Oktober 2020. Die Rückmeldungen von US-Kunden sind positiv und heben die Gesamtleistung des Einweg-Zystoskops hervor. Ebenso von US-Kunden gelobt werden die außerordentlich gute Bildauflösung, bedingt durch den fortschrittlichen Sensor, die verbesserte Software und die neueste Anzeigetechnologie des Ambu® aView™ 2 Advance Monitors.

Pioniere in der Einweg-Technologie

Ambu entwickelte 2009 das weltweit erste flexible Einweg-Endoskop — ein Bronchoskop. Seitdem wurde die fortschrittliche Einweg-Technologie stetig weiterentwickelt. Unser Unternehmen liefert nun Einweg-Endoskope für verschiedene klinische Fachgebiete: Bronchoskopie (Atemwege und Lungen), Rhinolaryngoskopie (Nase und Rachen) und Zystoskopie (Harnwege). Darüber hinaus verfügt Ambu über ein breites Repertoire von 12 neuen Einweg-Endoskopen, die bis 2022 auf den Markt gebracht werden sollen.

16

Sep. 2020

White Paper "COVID-19: Das Beharren auf dem Status quo - Sind Mehrweg-Bronchoskope noch zeitgemäß?" publiziert

Das Health Economics and Outcome Research Team der Ambu GmbH beschäftigte sich in den vergangenen Monaten intensiv mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das deutsche Gesundheitswesen. Die Spezialisten für Gesundheitsökonomie und klinisches Marketing fokussierten sich bei ihrer Recherche auf die Medizinproduktebranche und die Verwendung von Bronchoskopen bei COVID-19-Patienten. Die Nachforschungen ergaben, dass die COVID-19-Pandemie die Gesundheitsversorgung langfristig beeinflussen wird. Aus diesem Grund entschloss sich das HEOR-Team die gesammelten Erkenntnisse zusammenzutragen und in Form eines White Papers zu veröffentlichen.

Das White Paper "COVID-19: Das Beharren auf dem Status quo - Sind Mehrweg-Bronchoskope noch zeitgemäß?" wurde am 9. September 2020 im Magazin Krankenhaus & Management veröffentlicht und ist sowohl online als auch in Printversion verfügbar.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier geht es zum Artikel.

07

Sep. 2020

Meilenstein: Eine Million verkaufte Einweg-Endoskope innerhalb eines Jahres

Heute geben wir bekannt, dass unsere weltweiten Verkäufe von Einweg-Endoskopen, die eine Million-Marke erreicht hat.

In diesem kurzen Video - das auch auf LinkedIn zu sehen ist - helfen Mitarbeiter von Ambu weltweit, diesen Meilenstein zu feiern. An unseren verschiedenen Standorten rund um die Welt wird es während der Woche lokale Feiern geben.

First-Movers in der Einwegtechnologie

"Wir sind stolz darauf, diesen Meilenstein erreicht zu haben", sagt Juan Jose Gonzalez, CEO. "In erster Linie, weil es bedeutet, dass wir in der Lage waren, eine Million Patienten mit einem sterilen Endoskop zu versorgen. Diesen Unterschied in der Patientenversorgung zu machen, ist das, was uns in unserer täglichen Arbeit antreibt. Außerdem ist eine Million eine so hohe Zahl, dass wir mit Sicherheit sagen können, dass das Einwegkonzept eine tragfähige Lösung für Kontaminationsprobleme in der Endoskopie ist und eine Verbesserung der Arbeitsabläufe im Krankenhaus darstellt.“

Ambu war das erste Unternehmen, das 2009 ein flexibles Einweg-Bronchoskop auf den Markt brachte. Wir haben die Technologie weiter iteriert und bis 2013 wurde die dritte Generation des Bronchoskops auf den Markt gebracht. Es folgten Endoskope für HNO und Urologie und das Verkaufsvolumen ist vor sieben Jahren von 14.000 verkauften Scopes auf über 1.000.000 bis zum Ende dieses Geschäftsjahres gestiegen.

 

Die weltweit am weitesten fortgeschrittene Pipeline neuer Produkte

Zurzeit bieten wir Einweg-Bronchoskope, Rhino-Laryngoskope, Zystoskope und das kürzlich von der FDA freigegebene Duodenoskop sowie den neuen Monitor aView 2 Advance an. Darüber hinaus entwickeln wir derzeit ein Gastroskop und ein Koloskop für die geplante Markteinführung im Jahr 2021.

 

"Wir bauen die weltweit fortschrittlichste Pipeline von Einweg-Endoskopen auf, um die Gesundheitssysteme bei der Durchführung von Endoskopien ohne Risiko einer Kreuzkontamination und mit verbessertem Arbeitsablauf und Komfort zu unterstützen. Für mich zeigt die aktuelle Pandemie deutlich, dass die Gesundheitssysteme innovative Einwegtechnologie benötigen, um Infektionen bekämpfen zu können", sagt Måns Barsne, Chief Innovation Officer.

 

Unser Fokus

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2019/20 kündigten wir einen erwarteten Absatz von ca. 900.000 Scopes an. Im Zuge der Entwicklung der COVID-19-Pandemie wurde jedoch deutlich, dass die Verkäufe steigen würden, da medizinische Richtlinien empfehlen, dass bei einer notwendigen Bronchoskopie ein Einweg-Bronchoskop bevorzugt wird, um das Risiko weiterer Infektionen zu verringern. Die Nachfrage nach Einweg-Bronchoskopen stieg und wir beschlossen, in die Luftfracht zu investieren, um die Versorgung unserer Kunden aufrechtzuerhalten.

 

"Wir hätten die Preise aufgrund der gestiegenen Nachfrage erhöhen können, aber das wäre nicht mit unseren Unternehmenswerten vereinbar gewesen. Wir konzentrieren uns bevorzugt darauf, die Patientenversorgung mit innovativen Produkten zu verbessern, mit dem Fokus auf ein tiefes Verständnis in der Wirtschaftlichkeit des Krankenhauswesens, als auch den Markt für Einweg-Scopes aufzubauen", sagt Greg Swanson, Chief Marketing Officer.

Die genauen Stückzahlen für das Geschäftsjahr 2019/20 - das am 30. September 2020 endet - werden mit dem Jahresbericht am 11. November 2020 bekannt gegeben.

20

Jul. 2020

Ambu erhält die FDA-Freigabe für sein steriles Einweg-Duodenoskop

Ambu geht den nächsten Schritt zur Markteinführung der Einweg-Lösung, die die Patientensicherheit erhöhen und Infektionen durch Duodenoskope verhindern wird. Weitere Innovationen für die Gastroenterologie sollen folgen.

Das Ambu® aScope™ Duodeno hat am 17. Juli 2020 die 510(k)-Freigabe der U.S. Food and Drug Administration (FDA) erhalten und ist somit wie geplant bereit für die Markteinführung in den USA. Die CE-Kennzeichnug steht noch aus und das aScope™ Duodeno ist somit in Europa noch nicht kommerziell erhältlich.

“Wir bei Ambu sind entschlossen, das Thema Patientensicherheit mit unseren innovativen Einweg-Lösungen voranzubringen und sind demnach begeistert, die Sicherheit von jährlich 2 Millionen ERCP Patienten verbessern zu können.“ sagt Juan Jose Gonzales, CEO von Ambu. „Es ist nicht länger nötig, die Notwendigkeit der Untersuchung gegen das Infektionsrisiko durch ein Mehrweg-Endoskop abzuwägen. Durch die Verwendung eines sterilen Einweg-Duodenoskops, können Arzt und Patient sich auf die Diagnose und Behandlung konzentrieren.“

In den letzten Jahren sind Mehrweg-Duodenoskope vermehrt von seitens der FDA in die Kritik geraten, da sie immer wieder Ursache für Kontaminationen und Infektionen, mit teils tödlichem Ausgang, waren. Im August 2019 hat die FDA Duodenoskop-Herstellern und Gesundheitseinrichtungen empfohlen auf Duodenoskop-Systeme umzusteigen, die teils oder vollständig aus Einweg-Komponenten bestehen.

“Das aScope Duodeno ist steril, lässt sich nahtlos in bestehende Systeme und Abläufe im Krankenhaus integrieren und bietet ein komfortables, intuitives Design mit den von Mehrweg-Duodenoskopen bekannten Funktionen.“ erklärt Greg Swanson, SVP, Chief Marketing Officer bei Ambu. „In den vergangenen sechs Monaten haben wir in den USA unseren Vertriebsapparat ausgebaut und eine, auf den Bereich Gastroenterologie abgestimmte, kommerzielle Infrastruktur aufgebaut. Nach der heutigen FDA-Freigabe werden wir unseren Kunden Produktpräsentationen anbieten, Partner für Evaluationen und Studien finden und zeigen, was Ambu im Bereich Gastroenterologie zu bieten hat.“

Das Einweg-Duodenoskop System

Die Duodensokopie-Lösung von Ambu besteht aus einem Einweg-Endoskop – Ambu® aScope™ Duodeno – und einer wiederverwendbaren Prozessoreinheit – Ambu® aBox™ Duodeno. Die FDA-Freigabe deckt beide Geräte ab. Duodenoskope dienen der visuellen Untersuchung des Duodenums (Zwöffingerdarm) und spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von bspw. Gallensteinen und Pankreatitis, sowie Tumoren und Krebs in den Gallenwegen und am Pankreas.

Beginn von Post-Market Studien

Als Teil der behördlichen Zulassung des aScope™ Duodeno wurde ein erster Funktionstest mit 13 Gastroenterologen durchgeführt, die das Duodensokop an in in vitro- und in vivo-Modellen erprobt haben. Die Steuerung des aScope™ Duodeno wurde als gleichwertig mit dem aktuellen Mehrweg-Marktführer beurteilt und sowohl Bildqualität als auch Navigation und Ergonomie wurden in den Befragungen positiv bewertet.

Mit Erhalt der FDA-Freigabe wird Ambu wie geplant eine Post-Market Studie mit 500 Patienten an zahlreichen Krankenhäusern in den USA beginnen. Ein Teil der Ergebnisse wird, wenn mindestens die ersten 60 Untersuchungen durchgeführt wurden, bereits im ersten Quartal des kommenden Geschäftsjahres 2020/21 von Ambu veröffentlicht.

In den nächsten drei Jahren wird Ambu 15 neue Instrumente für alle großen Bereiche der Endoskopie, einschließlich des größten Bereichs Gastroenterologie, auf den Markt bringen. Hierzu gehören drei weitere Einweg-Endoskope: ein Kolonoskop, ein Gastroskop und ein Cholangioskop. 

Ein Jahrzehnt Erfahrung

Ambu hat das weltweit erste flexible Einweg-Bronchoskop, das Ambu® aScope™, im Jahr 2009 auf den Markt gebracht. Zehn Jahre später, im Jahr 2019, wurden bereits über 600.000 Ambu Einweg-Endoskope in über 6.000 Krankenhäusern verwendet, was Ambu zum weltweit größten Anbieter für Einweg-Endoskope macht. Das aScope™ Duodeno wurde mit Beteiligung eines internationalen Beraterteams aus Gastroenterologen und der Expertise des Teams von Invendo Medical, die 2017 von Ambu erworben wurden, entwickelt.

 

Die CE-Kennzeichnug steht noch aus und das aScope™ Duodeno ist somit in Europa noch nicht kommerziell erhältlich.

01

Jul. 2020

Ambu.de mit Neuerungen

Wir freuen uns Ihnen eine verbesserte und übersichtlichere Seitenstruktur auf unserer Webseite Ambu.de präsentieren zu dürfen. Durch die zahlreichen Veränderungen fällt nicht nur die Navigation auf der Webseite leichter, sondern auch Informationen sind auf den Seiten leserlicher und strukturierter angeordnet. Darüber hinaus werden durch Grafiken, Bilder und Videos viele Bereiche verständlicher und schneller erfassbar. Überzeugen Sie sich selbst und entdecken Sie unsere neue Webseite.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

28

Mai. 2020

Ambu® aView™ 2 Advance

Ambu® aView 2 Advance
Der neue, hochqualitativer Full-HD-Monitor für die Einweg-Endoskopie ist erhältlich.

Der Ambu aView 2 Advance ist ein tragbarer Full-HD-Bildschirm und kann mit allen Ambu aScope 4 Einweg-Endoskopen in zahlreichen endoskopischen Verfahren und klinischen Fachkliniken verwendet werden.

"Wir sind seit mehr als zehn Jahren Vorreiter in der Einweg-Endoskopie und bringen unser Produktportfolio nun auf ein neues Niveau", sagt Juan Jose Gonzalez, CEO von Ambu. "Die Bildqualität ist für das Fachpersonal im Gesundheitswesen und die Patientendiagnostik von entscheidender Bedeutung. Heute können wir eine Visualisierung anbieten, die noch vor wenigen Jahren mit einem Einweg-Endoskop nicht möglich war. Ich glaube, wir haben damit die Messlatte für innovative Technologien für Krankenhäuser und Kliniken höher gelegt."

Mehrweg-Bildschirm für Einweg-Endoskope

Der Ambu aView 2 Advance ist ein Monitor, an den die Ambu Einweg-Endoskope angeschlossen werden können, um ein Live-Bild der anatomischen Strukturen zu übertragen. Die Ambu aScope 4 Endoskope sind für die einmalige Verwendung konzipiert und werden nach dem Eingriff entsorgt. Der Bildschirm hingegen ist ein Mehrweg-Produkt und kann nach der vorgesehenen Aufbereitung wieder eingesetzt werden. 

"Der aView 2 Advance lässt sich perfekt an die aScope-Familie steriler, flexibler Einweg-Endoskope anschließen", sagt Greg Swanson, Vice President of Marketing bei Ambu. "Innerhalb von Sekunden nach dem Einschalten des Monitors wird ein qualitativ hochwertiges Live-Bild angezeigt. Zusätzlich bietet er die Möglichkeit der Bild- und Videoaufnahme. Der aView 2 Advance ist äußerst anwenderfreundlich und stellt eine portable Monitorlösung dar. Nach dem Eingriff kann der Monitor einfach mit den im Gesundheitswesen erhältlichen Desinfektionstüchern gereinigt werden."

Technologie für zukünftige Produktentwicklung

Der Ambu aView 2 Advance kann mit allen vorhandenen Ambu aScope 4 Einweg-Endoskopen eingesetzt werden. Sein Full HD-Bildschirm bietet eine fortschrittliche Bildverarbeitung und einen nicht-reflektierenden Touchscreen. Darüber hinaus ermöglicht es der Ambu aView 2 Advance aufgezeichnete Daten in die elektronische Patientenakte des Krankenhauses via DICOM zu übertragen.

10 Jahre Erfahrung

Ambu brachte 2009 mit dem Ambu® aScope, das weltweit erste flexible Einweg-Bronchoskop auf den Markt. Im Jahr 2019, also knapp 10 Jahre später, waren über 600.000 Ambu-Einwegendoskope in mehr als 3.500 Krankenhäusern im Einsatz. Das macht Ambu zum weltweit größten Anbieter von Einwegendoskopen.

07

Mai. 2020

Ambu sponsert BlueSensor EKG-Elektroden

Seitdem sich das Coronavirus auf der ganzen Welt ausgebreitet hat, mehren sich die Fallberichte in Europa über Covid-19 Patienten, die an einem plötzlichen Herzstillstand gestorben sind. Dabei ist aufgefallen, dass keine schwerwiegenden Lungenkomplikationen bestanden haben. Kohorten Daten aus China zeigten, dass bei 16,7% der Covid-19 Patienten Arrhythmien vorlagen. Ob dies jedoch von besonderer Bedeutung war, wurde nicht weiter untersucht.

Studie: Besteht ein Zusammenhang zwischen Coronavirus und Arrhythmien

Herzrhythmusstörungen können die Frequenz oder den Rhythmus des Herzschlags betreffen. Dieser kann in unregelmäßigen Abständen auftreten, zu schnell oder zu langsam schlagen.

Professor Dr. Morten Kjøbek Lamberts vom Herlev-Gentofte Krankenhaus in Kopenhagen hat zusammen mit Dr. Erik S. Poulsen von Cortrium ApS, einem dänisches Medizintechnikunternehmen für Langzeit-EKG-Geräte, beschlossen eine Studie durchzuführen.

In der geplanten Studie wird untersucht, ob das Coronavirus eine Auswirkung auf die Herzaktivität hat und wenn ja, in welcher Weise. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob Herzrhythmusstörungen eine übersehene Komplikation von COVID-19 sein könnten.

Ambu sponsert BlueSensor EKG-Elektroden

Ambu wird die Studie mit 36.000 BlueSensor EKG-Elektroden für die Langzeitüberwachung unterstützen. Die Elektroden werden in den nächsten drei Monaten bei Covid-19 Patienten, zusammen mit einem Langzeit EKG -Gerät der dänischen Firma Cortrium eingesetzt. Die Studienergebnisse sollen dazu beitragen, das medizinische Fachpersonal und die Behörden bei der Behandlung von mit COVID-19 Patienten zu unterstützen.

Zum Artikel

29

Apr. 2020

Unsere Rekrutierung während COVID-19

Da die Auswirkungen von COVID-19 weltweit zunehmen, verfolgen wir bei Ambu die Situation genau, um sicherzustellen, dass wir unseren Mitarbeitern, unseren Partnern, unseren Kunden und unseren Mitmenschen die bestmögliche Sicherheit bieten können.

Viele unserer Mitarbeiter auf der ganzen Welt arbeiten derzeit von zu Hause aus, um der Verbreitung von COVID-19 entgegenzuwirken. Dennoch sind alle unsere Kommunikationswege offen und auch unsere Rekrutierung verläuft wie gewohnt. Auch hierbei liegt der Schwerpunkt auf Maßnahmen zur Begrenzung der Ausbreitung des Virus gemäß den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Dies bedeutet, dass Sie sich wie gewohnt bei Ambu bewerben können und wir geeignete Maßnahmen ergreifen, um einen möglichst reibungslosen und sicheren Einstellungsprozess zu gewährleisten. Dazu führen wir mit Ihnen im ersten Schritt ein telefonisches Interview, welches das persönliche Erstgespräch ersetzt. Erst im zweiten Schritt gehen wir zu einem persönlichen Gespräch über und halten dabei die üblichen Sicherheitsstandards ein.

Sollten Sie für ein Vorstellungsgespräch eingeladen sein und sich nicht wohlfühlen, sprechen Sie uns bitte rechtzeitig vor dem Vorstellungsgespräch an. Wir werden Sie dann zu einem Alternativtermin einladen.

Bleiben Sie bitte gesund!

Ihr Ambu HR-Team

23

Apr. 2020

Forscher warnen vor kontaminierten Bronchoskopen für COVID-19-Patienten

Forscher warnen davor, dass kontaminierte Mehrweg-Bronchoskope die Ursache für Sekundärinfektionen und höhere Sterblichkeitsraten bei COVID-19-Patienten sein könnten.

Während sich die Coronavirus-Pandemie weiter ausbreitet, haben Forscher eine neue potenzielle Bedrohung aufgezeigt: Patienten und medizinisches Personal können durch kontaminierte Bronchoskope einem zusätzlichen Infektionsrisiko ausgesetzt sein. Die Geräte könnten andere Krankheitserreger verbreiten und wiederum für Sekundärinfektionen verantwortlich sein. Man verwendet Bronchoskope unter anderem dafür in die Lungen der Patienten zu schauen, Proben zu entnehmen und die bronchoalveoläre Lavage ( 'Auswaschen der Lunge' ) durchzuführen

Die Forscher veröffentlichten am 02. April einen entsprechenden Artikel in einer speziellen Coronavirus-Ausgabe der Zeitschrift 'Infection Control & Hospital Epidemiology'.

Kontamination mit COVID-19 oder anderen Krankheitserregern
Es ist nicht klar, wie oft bei COVID-19-Patienten Bronchoskopien durchgeführt werden müssen. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass Patienten mit schweren Lungenerkrankungen dieses Verfahren entweder zur Diagnose oder als Teil ihrer Behandlung erhalten müssen.

"Es ist möglich, dass kontaminierte Bronchoskope COVID-19-Patienten mit anderen Infektionskrankheiten infizieren könnten", sagte Cori L. Ofstead, MSPH, eine der Autorinnen. "Es ist auch möglich, dass das Gesundheitspersonal, durch kontaminierte Geräte, dem Virus zusätzlich ausgesetzt werden könnte, wenn sie zwischen der Verwendung an verschiedenen Patienten gereinigt und desinfiziert werden. Angesichts des derzeitigen Wissensstandes über den Umfang der Kontamination von Bronchoskopen, müssen wir dringend wissen, ob das Gesundheitspersonal aufgrund des Mangels an PSA und anderen Hilfsmitteln dem Virus oder anderen Krankheitserregern auf Bronchoskopen ausgesetzt ist".

Eine mögliche Lösung
Die Wissenschaftler führen aus, dass sterile Einweg-Bronchoskope die Risiken für Patienten und Krankenhauspersonal "erheblich verringern" würden. Sie weisen darauf hin, dass Einweggeräte von der American Association for Bronchology and Interventional Pulmonology ausdrücklich empfohlen werden. Darüber hinaus führen viele Tests auf COVID-19 zu falsch-negativen Ergebnissen. Eine Bronchoskopie hingegen ist die genaueste Methode, um zu bestätigen, dass ein Patient an dem Virus erkrankt ist, erklärt Ofstead.

Ofstead und ihre Kollegen geben jedoch an, dass Einweg-Bronchoskope nicht überall erhältlich sind. Des Weiteren seien sie auch für einige Anwendungen der Bronchoskopie möglicherweise nicht optimal geeignet.

"Diese Studie trägt zu den sich stetig erhärtenden Erkenntnissen bei, dass Einweg-Bronchoskope eine bessere Option wären, um Patienten und Krankenhauspersonal vor Infektionen zu schützen", sagte Juan Jose Gonzalez, CEO von Ambu A/S, ein Hersteller von medizinischen Geräten. Ambu ist Vorreiter auf dem Gebiet der Einweg-Bronchoskope.

Basierend auf früherer wissenschaftlicher Forschung
Das Manuskript wurde von Ofstead, Krystina M. Hopkins, MPH, Matthew J. Binnicker, PhD, und Gregory A. Poland, MD, verfasst. Ofstead ist eine Epidemiologin. In ihren 25 Jahren Forschungserfahrung hat sie mehrere Studien über die mit der Kontamination von Bronchoskopen verbundenen Risiken durchgeführt. Die Ergebnisse ihrer Studien wurden in Leitfäden zitiert. Diese wurden von den Centers for Disease Control and Prevention, der Joint-Commission und der Infectious-Diseases Society of America veröffentlicht. Poland ist Direktor der Impfstoff-Forschungsgruppe an der Mayo-Klinik und Experte im Bereich der durch Impfung vermeidbaren Infektionen, einschließlich pandemischer Influenza und Coronaviren.

Der unabhängige Bericht, stützt sich auf die früheren Forschungsarbeiten der Verfasser über die Kontamination von Bronchoskopen und durch Impfung vermeidbare Infektionen. Eine Studie aus dem Jahr 2018, die von Fachkollegen überprüft und im Chest Journal veröffentlicht wurde, untersuchte den Einsatz von Bronchoskopen in drei US-Krankenhäusern. Sie zeigte auf, dass bei 58% der Geräte Mikrobielles- und Pilzwachstum vorhanden war.

In dem Artikel wird festgestellt, dass Berichten von Klinikern zufolge, einige COVID-19-Patienten auch an anderen bakteriellen und Pilzinfektionen der Lunge leiden. Patienten mit multiplen Infektionen neigen dazu, sich deutlich schlechter zu erholen. Die Tatsache, dass solche Patienten besonders anfällig sind, macht es nach Ansicht der Autoren umso wichtiger, dass Bronchoskope keine weiteren Infektionen auf COVID-19-Patienten übertragen.

Wirtschaftlichkeit des Aufbereitungsprozesses
Derzeit handelt sich bei den meisten Bronchoskopen um Mehrweggeräte. Diese werden nach jedem Eingriff gereinigt und desinfiziert. Ofstead und ihre Kollegen argumentieren, dass die Reinigung und Desinfektion nur mit großem Aufwand und selbst unter normalen Umständen, oft fehlerhaft durchgeführt werden.

Die Wirksamkeit der Wiederaufbereitung in epidemischen Bereichen nicht untersucht wurde. Um nachzuweisen, dass COVID-19, Grippeviren und andere Pathogene in diesen Bereichen abgetötet werden sind zusätzliche Studien erforderlich, so die Verfasser.

"Kein Patient sollte aufgrund einer Bronchoskopie an vermeidbaren nosokomialen Infektionen leiden", sagte Ofstead. "Der Einsatz von Bronchoskopen, welche mangelhaft oder beschädigt sind und Viren, Bakterien oder Pilze beherbergen, gefährdet die ohnehin schon schwachen Patienten. Ofstead führte weiter aus:, Dies könnte unerwünschte Folgen für die Gesundheit aller Patienten haben. Die Institutionen sind verpflichtet, sowohl die Patienten als auch das Personal zu schützen und sicherzustellen, dass die Aufbereitungspraktiken für Bronchoskope den Richtlinien und Herstelleranweisungen entsprechen".

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